Neuer Küchenchef im Gasthaus Rose

Benjamin Stegkemper wirft einen letzten prüfenden Blick auf den Teller, bevor dieser die Küche verlässt. Der 26-jährige Koch hat nach seiner Ausbildung in der Sterne-Küche von Altmeister Heinz Winkler, mehreren Wanderjahren in der gehobenen Gastronomie Deutschlands und Australiens und einem Abschluss zum Hotelbetriebswirt den Weg an den heimischen Herd zurückgefunden.

Nun übernimmt der frischgebackene Küchenmeister die Küchenleitung im Gasthaus Rose.

Das Gasthaus in Vehlage wird seinem guten Ruf von herzlicher Gastfreundschaft und frischer, schmackhafter Küche seit vielen Jahren mehr als gerecht. Nun haucht der neue Küchenchef der Karte mit seiner ganz eigenen Handschrift neues Leben ein.

So finden neben den beliebten „Rose-Klassikern“ wie Hühnersuppe, Jägerschnitzel und Roter Grütze auch ein Ananascarpaccio mit Zitronensorbet und Seeteufel-Bäckchen mit Safran-Risotto ihren Weg auf die Karte – ebenso vegetarische und vegane Gerichte. Die Stammgäste geben dem jungen Küchenchef regelmäßig positives Feedback.

An einigen Dingen will aber auch er überhaupt nichts ändern – zum Beispiel dem Anspruch an die hohe Qualität, der mit Benjamin Stegkemper nun in der 5. Generation fortgesetzt wird.

„Wir arbeiten ausschließlich mit frischen, qualitativ hochwertigen Zutaten und versuchen dabei so gut es geht auf regionale Anbieter und Erzeugnisse zurückzugreifen. Jedes Lebensmittel ist wertvoll und wird bei uns mit größter Sorgfalt und mit allen Möglichkeiten die es bietet, bis auf den letzten Rest verarbeitet. Ich finde, es gibt nichts Schlimmeres in der Küche, als Lebensmittel nicht wertzuschätzen“, so Stegkemper.

Die Möglichkeiten, die jede einzelne Zutat mit sich bringt, sind es, die den jungen Koch an seinem Beruf faszinieren. „Dass eine Karotte viel mehr sein kann als nur ein in Scheiben geschnittenes und gekochtes Gemüse und zu was ein einfaches Stück Hähnchenfleisch alles verarbeitet werden kann... Ich spiele einfach gerne, mit den Möglichkeiten, die mir die einzelnen Lebensmittel bieten, variiere und fordere meine Gäste auch mal heraus“, fasst der junge Küchenmeister seine Herangehensweise zusammen.